Familie Flauder aus Lenauheim

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Familie Flauder aus Lenauheim

Beitrag#1von börum » Mittwoch 25. Juli 2012, 20:21

Hallo,

ich habe kürzlich erfahren, dass mein Ur-Urgroßvater Johann Flauder 1844 in Lenauheim/Szadat geboren worden sein soll.

Leider habe ich keinen Johann Flauder entdecken können im Ortsfamilienbuch, außer einem, der aber viel zu früh verstorben ist. Nun stellt sich für mich die Frage, ob das Ortsfamilienbuch wirklich vollständig ist, es einen Fehleintrag im OFB oder im Meldeverzeichnis gab - und was ich weiter tun kann, um mehr zu erfahren.

Auch über Rückmeldungen von allen die Flauder in ihrem eigenen Familienstammbaum haben, wäre ich recht froh.

Gestorben ist er übrigens in Temesvar, aber in den dortigen Archiven komme ich gar nicht weiter - von meiner Urgroßmutter, die in Temesvar geboren wurde, habe ich auch das genaue Geburtsdatum, aber leider keine Angabe zum Stadtteil. Auch da bin ich über jeden Tipp und Erfahrungsberichte dankbar.

Liebe Grüße
börum
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Beitrag#2von Katharina » Donnerstag 26. Juli 2012, 15:02

Ich bin zwar den Leuten dankbar, die sich die Arbeit mit den Ortsfamilienbücher antun, aber diese Bücher weisen Lücken auf bzw. sind voller Fehler.
Leider kann ich auch keine brauchbare Hinweise geben, wo man korrekte Daten finden könnte.
In den Kirchenbücher von Lenauheim/Csatad müßte man doch fündig werden, falls der Herr wirklich in diesem Ort geboren wurde. Manchmal sind die Namen auch anders geschrieben.
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Katharina

Beitrag#3von börum » Donnerstag 26. Juli 2012, 16:45

Katharina hat geschrieben:Ich bin zwar den Leuten dankbar, die sich die Arbeit mit den Ortsfamilienbücher antun, aber diese Bücher weisen Lücken auf bzw. sind voller Fehler.
Leider kann ich auch keine brauchbare Hinweise geben, wo man korrekte Daten finden könnte.
In den Kirchenbücher von Lenauheim/Csatad müßte man doch fündig werden, falls der Herr wirklich in diesem Ort geboren wurde. Manchmal sind die Namen auch anders geschrieben.


An wen kann man sich denn bezüglich der Kirchenbücher wenden?
börum
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Beitrag#4von Katharina » Donnerstag 2. August 2012, 10:20

An den Priester vor Ort oder beim Bischofsamt in Temeswar nachfragen.
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Beitrag#5von börum » Donnerstag 2. August 2012, 19:50

Danke, werd ich versuchen, wenn mir das Archiv in Temesvar nicht weiterhelfen kann. Die haben jetzt nämlich doch geantwortet, wenn auch sehr allgemein, und ich hoffe, dass sie meine Anfrage nun auch beantworten werden.
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Beitrag#6von Horst » Freitag 3. August 2012, 08:20

Schreib Sie wieder an und steck ein 20ger in den Umschlag. Du wirst staunen wie schnell es dann geht. Bild
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Beitrag#7von börum » Freitag 3. August 2012, 09:44

Ich hab ja doppelte Verwandtschaft im heutigen Rumänien, nämlich siebenbürgisch-sächsisch und schwäbisch, aber ich war noch nie dort. Da fehlen mir noch die Erfahrungen ;)
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Beitrag#8von Ralph 010 » Samstag 4. August 2012, 11:20

börum hat geschrieben:
Katharina hat geschrieben:Ich bin zwar den Leuten dankbar, die sich die Arbeit mit den Ortsfamilienbücher antun, aber diese Bücher weisen Lücken auf bzw. sind voller Fehler.
Leider kann ich auch keine brauchbare Hinweise geben, wo man korrekte Daten finden könnte.
In den Kirchenbücher von Lenauheim/Csatad müßte man doch fündig werden, falls der Herr wirklich in diesem Ort geboren wurde. Manchmal sind die Namen auch anders geschrieben.


An wen kann man sich denn bezüglich der Kirchenbücher wenden?



Die meisten Kirchenbücher sind auf Mikrofilm

Die muß man im Stuttgarter Archiv bestellen (siehe link)

http://www.ifa.de/index.php?id=kontakt&L=0

da gibst Du die Mikrofilm Nummer an - also FHL Microfilm Nr. 0858383, 0858384
(siehe weiter unten)


Die schicken sie dann an eine Stadtbibliothek oder Archiv in deiner Nähe

Denn Du brauchst dazu ein Lesegerät - das haben die dann(nicht vergessen vorher fragen)




FHL - Family History Library
  • Village name in FHL records: Lenauheim, Csátád
  • Church records available at FHL: Christenings 1767-1835, Marriages 1767-1835, 1853,1865, Deaths 1767-1841, 1856, 1861, 1879
  • FHL Microfilm Nr. 0858383, 0858384
  • Church records available at IfA, Stuttgart: Christenings 1767-1835, Marriages 1767-1835, Deaths 1767-1849; Marriages of military personnel 1833-1835;Deaths of military personnel 1830, 1836, 1841, 1856,1861, 1879

diese Sachen (hier oben) sind alle auf Mikrofilm


At the beginning of WWII the former Deutsches Auslandsinstitut (DAI) asked Dr. Friedhelm Treude to make microfilms of all Banat church records. Friedhelm Treude was born in Königsborn; he died in 1975. His son is a member of AKdFF. Friedhelm Treude studied history at the University of Münster, Westphalia. He was very engaged in researching the history of Germans in the Banat. As a student in 1938/9, he won an award for his manuscript "Westfalen und die theresianische Banatbesiedlung 1763-1772"; his dissertation has the same title. The manuscript has since been edited by his son and printed under the title: Die Auswanderung aus dem kurkölnischen Sauerland im Zuge der theresianischen Banatbesiedlung 1763-1772. 1988, 270 p (ISSN 0177-8153) and was published by Kreis Olpe - Kreisarchiv Kurfürst-Heinrich-Str. 34, D-57462 Olpe, Tel. (02761) 81664 (now out of print).
In 1940 Friedhelm Treude travelled to every one of the Banat villages to microfilm the church records from the beginning (in most cases, about 1770-1790, but many from the 1720s) up to about 1830-1850 (in a few cases, even the 1870s), apparently whenever the first book of records ended). The aim was to research the origin of all settlers and to build a card index of the ancestors of all Germans in foreign countries. It is clear that it was impossible to realize this idea during the war. Dr. Treude and his staff were the only ones who microfilmed the registers of about 130 Banat parishes.


These films are now owned by >> Institut fuer Auslandsbeziehungen in STUTTGART

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Beitrag#9von Ralph 010 » Samstag 4. August 2012, 11:22

Ralph 010 hat geschrieben:
börum hat geschrieben:
Katharina hat geschrieben:Ich bin zwar den Leuten dankbar, die sich die Arbeit mit den Ortsfamilienbücher antun, aber diese Bücher weisen Lücken auf bzw. sind voller Fehler.
Leider kann ich auch keine brauchbare Hinweise geben, wo man korrekte Daten finden könnte.
In den Kirchenbücher von Lenauheim/Csatad müßte man doch fündig werden, falls der Herr wirklich in diesem Ort geboren wurde. Manchmal sind die Namen auch anders geschrieben.


An wen kann man sich denn bezüglich der Kirchenbücher wenden?



Die meisten Kirchenbücher sind auf Mikrofilm

Die muß man im Stuttgarter Archiv bestellen (siehe link)

http://www.ifa.de/index.php?id=kontakt&L=0

da gibst Du die Mikrofilm Nummer an - also FHL Microfilm Nr. 0858383, 0858384
(siehe weiter unten)


Die schicken sie dann an eine Stadtbibliothek oder Archiv in deiner Nähe

Denn Du brauchst dazu ein Lesegerät - das haben die dann(nicht vergessen vorher fragen)




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  • Village name in FHL records: Lenauheim, Csátád
  • Church records available at FHL: Christenings 1767-1835, Marriages 1767-1835, 1853,1865, Deaths 1767-1841, 1856, 1861, 1879
  • FHL Microfilm Nr. 0858383, 0858384
  • Church records available at IfA, Stuttgart: Christenings 1767-1835, Marriages 1767-1835, Deaths 1767-1849; Marriages of military personnel 1833-1835;Deaths of military personnel 1830, 1836, 1841, 1856,1861, 1879
diese Sachen (hier oben) sind alle auf Mikrofilm


At the beginning of WWII the former Deutsches Auslandsinstitut (DAI) asked Dr. Friedhelm Treude to make microfilms of all Banat church records. Friedhelm Treude was born in Königsborn; he died in 1975. His son is a member of AKdFF. Friedhelm Treude studied history at the University of Münster, Westphalia. He was very engaged in researching the history of Germans in the Banat. As a student in 1938/9, he won an award for his manuscript "Westfalen und die theresianische Banatbesiedlung 1763-1772"; his dissertation has the same title. The manuscript has since been edited by his son and printed under the title: Die Auswanderung aus dem kurkölnischen Sauerland im Zuge der theresianischen Banatbesiedlung 1763-1772. 1988, 270 p (ISSN 0177-8153) and was published by Kreis Olpe - Kreisarchiv Kurfürst-Heinrich-Str. 34, D-57462 Olpe, Tel. (02761) 81664 (now out of print).
In 1940 Friedhelm Treude travelled to every one of the Banat villages to microfilm the church records from the beginning (in most cases, about 1770-1790, but many from the 1720s) up to about 1830-1850 (in a few cases, even the 1870s), apparently whenever the first book of records ended). The aim was to research the origin of all settlers and to build a card index of the ancestors of all Germans in foreign countries. It is clear that it was impossible to realize this idea during the war. Dr. Treude and his staff were the only ones who microfilmed the registers of about 130 Banat parishes.


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Beitrag#10von börum » Samstag 4. August 2012, 11:33

Danke, werde ich versuchen.
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Beitrag#11von Katharina » Montag 6. August 2012, 16:53

Mich interessiert Genealogie auch immer mehr.
Danke für jeden Tipp!
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