Mariechen saß weinend im Garten....

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Mariechen saß weinend im Garten....

Beitrag#1von vandam » Dienstag 17. Juni 2008, 22:09

ariechen saß weinend im Garten [TABLE][TR][TD]1. Mariechen saß weinend im Garten im Grase lag schlummernd ihr Kind
In ihren blonden Locken spielt leise der Abendwind
Sie saß so still und träumend so einsam und so bleich
Dunkle Wolken zogen vorüber und Wellen schlug der Teich.
Sie saß so still und träumend so einsam und so bleich
Dunkle Wolken zogen vorüber und Wellen schlug der Teich.

2. Der Geier steigt über die Berge die Möve zieht stolz einher
Es weht ein Wind von ferne schon fallen die Tropfen schwer
Schwer von Mariechens Wangen eine heiße Träne rinnt
Und schluchzend in den Armen hält sie ihr schlummernd Kind.
Schwer von Mariechens Wangen eine heiße Träne rinnt
Und schluchzend in den Armen hält sie ihr schlummernd Kind.

3. Hier liegst du so ruhig von Sinnen du armer verlassener Wurm
Du träumst noch nicht von Sorgen dich schreckt noch nicht der Sturm
Dein Vater hat uns verlassen dich und die Mutter dein
Drum sind wir armen Waisen in dieser Welt allein.
Dein Vater hat uns verlassen dich und die Mutter dein
Drum sind wir armen Waisen in dieser Welt allein.

4. Dein Vater lebt herrlich in Freuden Gott laß es ihm wohl ergehn
Er denkt nicht an uns beide will mich und dich nicht sehn
Drum wollen wir uns beide hier stürzen in den See
Dort sind wir dann geborgen vor Kummer, Ach und Weh.
Drum wollen wir uns beide hier stürzen in den See
Dort sind wir dann geborgen vor Kummer, Ach und Weh.

5. Da öffnet das Kindlein die Augen blickt freundlich sie an und lacht
Die Mutter weint vor Freuden und drückt's an ihr Herz mit Macht
Nein nein wir wollen leben wir beide du und ich
Dem Vater sei's vergeben so glücklich machst du mich.
Nein nein wir wollen leben wir beide du und ich
Dem Vater sei's vergeben so glücklich machst du mich.

6. So saß Mariechen am Strande in manch langer, dunkler Nacht
Bis daß aus fernem Lande ein Schiffer die Botschaft bracht:
Das Kind auf deinem Schoße hat keinen Vater mehr
Es ruht ein braver Matrose im weiten tiefen Meer.
Das Kind auf deinem Schoße hat keinen Vater mehr
Es ruht ein braver Matrose im weiten tiefen Meer.
[/TD][/TR][/TABLE]
Joseph Christian Freiherr von Zedlitz. Kammerherr in Wien, 1832




diese Lied ist ein uraltes Lied, das hat meine Urgrossmutter mir öfters vorgesungen....
Bild
(etwas abgewandelt kenne ich es...)

Grüssle Vandam

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Beitrag#2von Anneliese » Mittwoch 18. Juni 2008, 05:30

Wanda, wunderschönes LiedBild. Das kenne ich auch noch aus meiner KindheitBild.
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Anneliese
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Lieder !

Beitrag#3von Magdalena » Mittwoch 18. Juni 2008, 08:25

Bild Vandam ! Ein sehr schönes und traurges Lied .
Ich kenn es auch schon lange .Danke für den ganzen Text !Bild
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Magdalena
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